Hans W. Debrunner-Sammlung

Die Debrunner-Sammlung wurde 1998 nach dem Tod des Historikers, Theologen und Afrikaforschers Hans Werner Debrunner (1923–1998) von der Carl Schlettwein Stiftung erworben. Sie wird als selbständige, abgeschlossene Sammlung geführt und besteht aus einer Bibliothek und einem Archiv, die thematisch eng miteinander verbunden sind.

6.3.78 HWD: Das Haus der BAB

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Bibliothek

Die Bibliothek umfasst rund 2'500 Bücher und Einzelausgaben von Zeitschriften mit den inhaltlichen Schwerpunkten Westafrika, Missionsgeschichte und afrikanische Diaspora. In geringerem Mass ist auch Literatur zu Ländern Nord- und Ostafrikas sowie der südlichen Region des Kontinents vorhanden. Die meisten Bücher stammen aus der ersten Hälfte und der Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Bestand ist durch einen Zettelkatalog erschlossen; nur die eigenen Werke Hans Debrunners und die Bücher zum südlichen Afrika sind im Bibliothekskatalog der BAB erfasst.
 
Die Debrunner-Bibliothek wird durch die kleinere, ebenfalls separat gehaltene Harald Hintze-Bibliothek mit Büchern zu Ghana und Westafrika ergänzt.

Archiv

Das Archiv dokumentiert die wissenschaftliche Arbeit Hans Werner Debrunners. Es umfasst Unterlagen, die Debrunner während seiner langjährigen Forschungstätigkeit zur afrikanischen Geschichte und Ethnologie, der Geschichte europäisch-afrikanischer Beziehungen sowie der Missionsgeschichte und Biographien von Schweizern in Afrika zusammentrug. Hierbei handelt es sich um vielfältige Materialien – einerseits um Quellentexte und Sekundärliteratur in Form von Transkripten und Kopien, andererseits um Debrunners eigene Notizen, Exzerpte und Manuskripte, die als Vorarbeiten zu seinen Publikationen dienten. Das Archiv ist zum grössten Teil durch ein in Textform vorliegendes Verzeichnis erfasst, das vor Ort eingesehen werden kann.
 
Kontakt
Sonia Abun-Nasr, san(at)baslerafrika.ch
 
Stand der Information
 

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